– SPINAT-MANGO-SALAT



Ich bin seit heute (Do) in der Heimat. Ganz allein sitze ich hier (die Eltern sind im wohlverdienten Urlaub, und ich muss morgen zum Zahnarzt). Höre den Grillen beim zirpen zu und bin super entspannt. Um mich herum ein paar Häuser, sehr viel Grün, orange/blauer Himmel und ein laues Lüftchen in der Abenddämmerung.

Auf der Zugfahrt hier her, habe ich mir das 'Yoga Journal' gekauft, und ihr werdet nicht glauben was ich ausprobiert habe - Rezept. Ja, ich. Diejenige, die sich nicht sonderlich fürs kochen interessiert. Diejenige, die überfordert ist, wenn es heißt: Was kochen wir heute? Ja, erstaunlich aber wahr.
Und es hat super geschmeckt. Guten Hunger.

Salat

  • frischer Blattspinat
  • 1 Handvoll Walnüssen
  • 10 getrocknete Tomaten
  • 1 Mango
  • 1 gelbe oder rote Paprika
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 Handvoll Sonnenblumen-Kürbiskern-Mix
  • 4 Eier

Dressing
  • 1/2 Glas kalt gepresstes Olivenöl
  • Saft von 2 Zitronen
  • Salz + Pfeffer
(für 4 Personen)

Spinat waschen | getrocknete Tomaten, Mango, und Paprika in Streifen oder Würfel schneiden | Frühlingszwiebeln zerkleinern | Sonnenblumen-Kürbiskern-Mix ein wenig anrösten | das Ei pochieren.


Meine kleine Variation
Ich persönlich habe das Olivenöl weggelassen. Da die getrockneten Tomaten schon ölig genug waren. Sollte das für den ein oder anderen nicht reichen, kippt doch einfach noch etwas Öl aus dem Glas der getr. Tomaten hinterher. Das reicht vollkommen.
Zitronensaft hat es bei mir auch nicht gegeben. Warum? Weil ich die gelben Freunde schlicht weg vergessen habe. Aber es hat mir geschmacklich an nichts gefehlt. 

Probiert aus und variiert. Ich muss mich jetzt eindeutig erholen. Von einer Schüssel Salat bin ich satter als ich es je nach einer Schüssel Salat war. Das will was heißen. Den gibt es jetzt öfter. 


Bild: Danane

– I RIDE MY BICYCLE


Wenn es mir möglich ist, düse ich immer mit dem Rad von A nach B (manchmal gehe ich auch ganz pur zu Fuß). Diese Selbstbestimmtheit, die frische Luft und die ständige Bewegung tut mir unheimlich gut. Ich sitze im Moment die halbe Woche auf meinen 4 Buchstaben im Bürostuhl. So kommt es mir ganz gelegen, wenn ich in meinen Alltag ein wenig mehr Bewegung einbauen kann.

Doch es gibt diese Dinge beim Fahrrad fahren in der Stadt, die kennt doch bestimmt jeder:

  • Autofahrer hassen dich
  • anderer Fahrradfahrer werden böse, wenn du mal Mist baust
  • aber denke daran: egal ob dich etwas sauer macht - calm down
  • man fühlt sich, als wenn man überall super schnell wäre
  • es gibt einem ein klasse Gefühl, wenn man Autos überholen kann 
  • auf einmal versteht man die Aufteilung der eigenen Stadt besser
  • das schöne Gefühl überall hinradeln zu könne
  • man erwischt sich, wie man nach grünen Ampeln jagt


Bild: Danane

– NEVER STOP EXPLORING

Auf Ju´s Blog JuYogi, nehme ich ihr heutiges Mantra als gutes Zeichen für mich. Auf meinem Blog ist es ein wenig still geworden. Aber nicht weil in meinem Kopf so wenig los ist. Nein, in dem spukt es herum wie wild. Seit Wochen/Monaten tobt darin ein kleiner Wirbelsturm. Aber am Wochenende platzte mir der Kragen. Alles wurde zu viel und zu eng. Doch jetzt wirkt die Luft ein wenig klarer. Was allerdings nicht passieren darf: in alte Verhaltensmuster zurück fallen. Sich in der alte Comfortzone zurück ziehen. Meine Fragezeichen werden jetzt immer kleiner. Bei euch wahrscheinlich größer. Was will sie uns jetzt eigentlich mitteilen? Fragt ihr euch. | Ihr werdet schon sehen! Sage ich euch. Konkretes kann ich euch einfach noch nicht sagen, weil es nichts konkretes gibt. Nur ein Gefühl. Es wird hier weiter gehen. Nicht mehr so wie früher. Diesen zu eng gewordenen Kokon musste ich mir abstreifen. Ein großartiges Gefühl. Unbeschreiblich unbehaglich war das Gefühl jedoch, nicht zu wissen was hier noch geschehen soll. Aber wie gesagt, es wird wieder hell im Oberstübchen. 

Ich wünsche euch einen wunderschönen Montag!



Bild: Danane

– JUST SAYING



Wir sind eine Gesellschaft notorisch unglücklicher Menschen …,
die froh sind, wenn es ihnen gelingt, die Zeit "totzuschlagen", die sie ständig zu sparen versuchen.
(Erich Fromm,)



Bild: Pinterest

– SCHUHE AUS! SOFORT!



Schuhe aus! Ja, Schuhe aus! Genau jetzt. Dann folgen die Socken. Lasst alles von euren Füßen verschwinden, was euch am fühlen hindert. Egal wo ihr euch gerade befindet. Zieht euch alles von den Füßen, was sich um sie schlingt. Das wird dieser Tage nicht viel sein, aber weg damit. Jetzt fühlt einfach mal den Grund unter euren Fußsohlen. Grabt eure Zehen tief in den weichen, oder kratzigen Boden. Sollte es ein harter Boden sein, egal. Grabt mit euren Zehen, als wolltet ihr auf die andere Seite der Erdkugel. Warum? Um zu fühlen. Wuselt eure Fußsohlen über den Boden. Patscht auf dem Boden herum. Fühlt sich klasse an. Oder?

Das Barfuß sein hat etwas sehr viel positiveres als nur das fühlen … Ihr stimuliert damit die inneren Organe, es wirkt sich positiv auf euren gesamten Organismus aus und euer Blutdruck wird reguliert. 

Ich habe meine Fußzonenreflexmasage schon hinter mir. Am Wochenende gab es für mich Waldboden pur. Am Anfang wollte ich nur schreien. Die einzigen Argumente die mich durchhalten lassen haben: es ist gesund und ich bekomme so etwas nicht all zu oft. Also Augen zu und durch.

Viel Spaß beim barfuß laufen!


Bild: Danane