– EIN LEBEN OHNE PLASTIK

Wieviel unnötige Plastikprodukte tummeln sich gerade in eurer Umgebung? Zu viele?
Mir ging es ähnlich. Zu oft wird an der Kasse zur umliegenden Plastiktüte gegriffen, weil man selbst mal wieder seinen Jutebeutel vergessen hat. Oder nehmen wir die Weihnachtszeit. Nicht nur wir tragen zu viele Plastikbeutel aus den Läden. Schaut euch einmal um. Unzählige Beutel hängen an den Händen ihrer neuen Besitzer. Ein bewusstes Leben mit diesem Rohstoff ist das nicht.
Julian von Gebhardi, ein lieber Freund von mir hat sich dem Thema angenommen. Laguna - Nachhaltige Produkte ohne Plastik, heißt das von Ihm ins Leben gerufene Projekt. Besonders jetzt zur Vorweihnachtszeit ist es ihm ein Anliegen, nein zu Plastiktüten zu sagen und die frisch erstandene Ware in seinen eigens mitgebrachten Jutebeutel zu verstauen. Ich mach´s ihm seit einiger Zeit nach und möchte auch euch mobilisieren.

Ihr findet die Jute genauso cool wie ich? Dann könnt ihr sie hier betellen.
Das gute daran: 100% des Erlöses der Jutebeutel geht an ausgewählte Kinderheime.




Was genau Julian dazu bewogen hat bewusster mit dem Thema umzugehen, lest ihr hier:





1.Wie gehst du im Alltag mit dem Thema Müll um?
Da ich seit vielen Jahren in einer WG wohne, habe ich schnell bemerkt, dass es erstaunlich ist, wieviel Müll wir täglich produzieren. Daher versuche ich täglich, möglichst wenig zu verursachen. Den Müll, der letzendlich ensteht, trenne ich in Plastik, Glas, Restmüll und Bio-Tonne und entsorge ihn. Oft gibt es auch Produkte, wo man z.B händisch Plastik von Papier trennen muss. Das simpelste Beispiel wäre ein Briefumschlag, mit Fenster aus Plastikfolie.

Auffallend beim täglichen Müll ist, dass Plastikprodukte den Großteil einnehmen. Dies liegt auch daran, dass Plastik teilweise so billig ist, dass Produkte wie Plastiktüten –und Beutel unnötig verschenkt werden. Ob ein Kunde nun ein Beutel mitbringt oder sich einen Plastikbeutel kostenlos mitgeben lässt, ist eine Frage der Bequemlichkeit. Tag für Tag versuche ich, stets einen Beutel dabei zuhaben, um meine Einkäufe ohne einen extra Beutel zu erledigen.

Beim Lebensmitteleinkauf ist es schon extrem schwierig ganz auf Plastik zu verzichten. Das schaffe auch ich nicht zu 100%. Jedoch versuche ich es, wo es geht. Mein Anliegen ist nicht, den Menschen zu vermitteln, jetzt und für immer auf Plastik zu verzichten. Für Transportwege ist es z.B. ökologischer als Papier und Glas, jedoch geht es vielmehr darum, es zu vermeiden, wo es Sinn macht. Und verursacht man Plastikmüll, ist es wichtig, diesen korrekt zu entsorgen.

Beim Lebensmitteleinkauf bevorzuge ich Produkte, verpackt in Glas oder gar unverpackt. Natürlich ist auch Glas Abfall, jedoch kommen hier gesundheitliche Aspekte hinzu. Denn Glas enthält keine Weichmacher, welche sich im Laufe der Zeit herauslösen und meine Gesundheit gefährden.

2. War das schon immer so?
Nein, jedoch habe ich die Natur schon immer geschätzt. Während meines Studiums bin ich spontan für 3 Monate nach Südostasien gereist. Auf dieser Reise im asiatischen Bereich habe ich erstmals bewusst bemerkt, das Plastikmüll ein immenses Problem darstellt. An jeder Straßenecke, egal ob in Stadtnähe oder weit draußen auf dem Land, liegt Plastikmüll herum. Oft wird es auch direkt vor der Haustüre verbrannt, da es nicht wie bei uns eine ausgereifte Infrastruktur für die Müllentsorgung gibt. Zurück in Dresden habe ich auch in Deutschland schnell bemerkt, dass auch wir dieses Problem haben. Oft braucht es keine 5 Meter aus der Haustür und irgendwo liegt eine Plastikflasche –oder Verpackung herum.
Dies führte dazu, dass auch ich mich mehr über diese Thematik informiert habe. Schnell wurde mir klar, dass Plastik nicht nur ein „Müllproblem“ darstellt, sondern auch gesundheitliche Schäden für Mensch und Tier verursacht.

Trotz dessen weiß ich natürlich, dass Kunststoffe eine herausragende Werkstoffgruppe darstellt. Ein einfaches Beispiel sind Autoreifen. Kein anderer Werkstoff würde den Anforderungen eines Autoreifens stand halten. Doch gilt es Plastik in Bereichen, wo es natürliche und nachhaltige Alternativen gibt, zu vermeiden um unsere endlichen Ressourcen, Umwelt und Gesundheit zu schonen. Leider führten die billigen und unnötigen Plastikprodukte auch zu einer Wegwerfmentalität besonderer Ausmaße.



3. Wenn nein, was hat dich dazu veranlasst sich diesem Thema anzunehmen?
Das ist einfach! Dieses Thema liegt mir sehr am Herzen. Aus diesem Grund möchte ich auch andere Menschen motivieren mehr auf unsere Umwelt zu achten und eine Sensibilität für dieses Thema zu entwickeln. Interessanterweise achten viele meiner Freunde schon bedeutend mehr auf diese Problematik, seitdem ich dieses Thema oft angesprochen habe. Das motiviert natürlich, diese Problematik öffentlich zum Thema zu machen.


4. Wie empfindest du die bisherige Entwicklung im Umgang mit Müll, Plastik, allg. der Wegwerfgesellschaft?
Natürlich kann ich nur wenige Jahre zurück schauen, da auch ich mich erst seit wenigen Jahren näher damit beschäftige. Jedoch ist hier eine positive Entwicklung zu sehen. In den letzten Jahren sind eine Vielzahl von Organisationen und Projekte entstanden, welche diese Müll und Plastikproblematik zum Hauptthema gemacht haben. Dem entsprechend ist auch die Anzahl der Unterstützer und Anhänger solcher Organisationen in den letzen Jahren gestiegen. Auch in den Medien ist die Weltvermüllung und ein Ozean aus Plastikmüll immer öfter Thema. Natürlich ist es schwer und zeitaufwendig, eine „etablierte“ Wegwerfgesellschaft in eine nachhaltige und umweltbewusste Gesellschaft umzuwandeln, jedoch ist es möglich. D.h. Schritt für Schritt, Mensch für Mensch, gilt es ein Umdenken voranzutreiben. Denn Veränderungen kann man nur bewirken, wenn man selbst die Veränderung ist.

5. Gibt etwas was dir auf der Seele brennt und du immer schon einmal los werden wolltest?

Jeder entscheidet für sich, was er macht und für was er Verantwortung trägt. Wenn ich z.B. an der Elbe entlang gehe und ab und an Müll herumliegen sehe, da gibt es Momente, wo ich spontan etwas aufhebe und entsorge. Dabei interessiert mich nicht, wer es auf die Wiese geworfen hat und auch nicht, wer mich dabei blöd anschaut. Man sollte in allen Bereichen sein Leben zu 100% leben, d.h Ängste und Unsicherheiten aufgrund anderer Menschen ausblenden und sein eigenes Leben leben.

http://vimeo.com/112820782

Danke Julian!

Fotos 1 & 2: Robert Lohse
Foto 3 & Video: BLICKINSFREIE

– MIT LAMETTA KONKURRIEREN

Wie heißt es so schön: Es glitzert, ich will es haben!
Ich war nie ein Freund von übertriebenen Glitzer. Mädchenkram. Brauche ich nicht. Ich habe früher Fussball gespielt und liebe heut zu Tage den einfachen Boyfriendstyle. Aber langsam überkommt es mich. Ich stecke mitten in meiner Glitzerphase, und habe mir tatsächlich meine erste Glitterhose gekauft. Es ist schließlich Weihnachten und wir sollten mit dem Lametta um die Wette schimmern.
Ich lass mich jetzt einfach mal gehen und fröne den Glitzerlook.

Als ich diese Hose sah … 

… musste ich zugreifen. Die Puschen lasse ich am Besten gleich an. Stilbruch olé!





Fotos: Pinterest



– BEDTIME STORIES


Ich bin hundemüde, da ich gestern erst sehr spät ins Bett gekommen bin. Trotzdem nehme ich mir jeden Abend vor: Morgen früh stehe ich zeitig auf. Das schaff ich schon. Auch mit wenig Schlaf.
Ich stelle mir meinen Wecker, dass ich morgens wahnsinnig viel Zeit für die unmöglichsten Dinge hätte. Hätte. Ich schaff´s am nächsten Morgen leider nie wirklich die Augen vor 8 aufzumachen. Dann bleibt nur Zeit für den Gang ins Bad. Wenn ich doch noch 5 min abzwacken kann, kommt schnell eine Stulle auf die Hand und raus aus dem Haus. Gesund kann das nicht sein. Ich schiebe es ganz klar auf die Dunkelheit am Morgen, die warme Bettdecke und die nette Gesellschafrt nebenan. Nicht zu vergessen, die unheimlich bequeme horizontale Position, die meinem Körper besonders gut tut. 
Im Sommer dagegen könnte ich morgens Bäume ausreißen. Egal wann ich am Vorabend ins Bett gegangen bin. Da krähe ich meistens den Hahn an. 

Wie sieht das bei euch aus? Kommt ihr morgens gut aus dem Bett und könnt vor der Arbeit noch so einiges erledigen? Oder fragt ihr euch vielleicht auch wer in dieser Nacht schon wieder den Sack Zement auf euren Körper gelegt hat?


Foto: Pinterest


– MIT VOLLEM MAGEN SINGT ES SICH BESSER

Heutiges Mittagsziel: Mogg & Melzer.

Ihr seid noch nicht dort gewesen?
Es warten Fleischdelikatessen wie Pastrami Sandwiches und Barbecued Brisket sowie vegetarische Gerichte auf euch. Ihr solltet aber nicht verpassen den Cheesecake zu probieren! Himmlisch.

Herr Ober. 


Mittagsstille statt Stulle.


PS: Ihr fragt euch was der Post mit der Überschrift zu tun hat? Heute hat es in Berlin das erste mal in diesem Jahr geschneit. Weihnachtslieder werder jetzt also vermehrt geträllert. Schneeheeflöckchen Weißröckchen …



Mogg & Melzer
Auguststraße 11-13
10117 Berlin
Montag bis Freitag ab 8 Uh
Wochenende ab 10 Uhr


Fotos: Danane

– DAS KOCHHAUS IN BERLIN


Ich habe den perfekten Ort für mich gefunden. Nicht weil ich so super gern koche. Es setzt mich regelrecht unter Druck wenn mich jemand fragt: Was essen wir heute?
Dies ist wirklich nicht meine liebste Spielwiese. Obwohl ich es unglaublich genieße mit Freunden zusammen zu sitzen und zu essen, zu trinken und zu quatschen. Wenn ich dann mal zum Essen lade, dann eher zum rustikalen Abend. Jeder kann seine Stulle belegen wie er mag. Auf dem Tisch tummeln sich die Zutaten. Aber belegen muss jeder selber. 
Aber jetzt zu dem besagten, perfekten Ort. Das Kochhaus | Berlin.
Das Kochhaus hat ein wunderbares Konzept für Menschen wie mich. Es präsentiert sich quasi als begehbares Rezeptbuch. Bestückt mit mehreren Rezepttischen. Jeder Tisch ist ein eigenes Rezept mit allen Zutaten die dazu gehören. Schön portionierbar. Schaut euch um …



Der Vorspeisentisch.




Hier sind nicht nur die Produkte gut ausgeleuchtet.



Der Rezepttisch für den Salat.


Auf dem trockenen bleibt man hier auch nicht sitzen.



Nicht nur in Berlin präsentieren sich diese wunderbaren Räume.
Auf der Website könnt ihr sehen ob es auch ein Kochhaus in eurer Nähe gibt.


Fotos: Danane

– DE HAMIT SESSION RUFT EUCH!


Vor ca. einer Woche hat es das erstmal hier oben in Berlin nach Kälte und Schnee gerochen. Ich habe tief eingeatmet. So tief, das mich beinahe verschluckt hätte. Ich will von dieser himmlischen Jahreszeit alles aufsaugen.

Kälte in der Nase und Schnee unter dem Brett. Die Bretter, die die Welt bedeuten. Für mich zumind. Freiheit. Loslassen. Seine eigene Geschicklichkeit unter beweis stellen. Zu testen, wie weit würde man gehen. Sich manchmal doch immer wieder zurück halten um es irgendwann doch zu wagen und stolz auf sich selbst zu sein.

Seine Freude mit anderen teilen. Mit denen, die die gleiche Freude dabei spüren. Die auf einem schneebedeckten Berg nie sagen würden: mir ist kalt und dann lieber doch noch die Jacke ausziehen, weil die letzte Abfahrt so verdammt gut war.

Das Brett unter den Füßen. Einfach gleiten. Den Wind in der Nase. Diesen beruhigenden Geruch. Zu wissen das gerade alles in Ordnung ist. Das man eine verdammt gute Zeit mit seinen Freunden und dem Schnee hat. Genügsam. Was braucht man mehr als seine warme Kleidung, sein Brett und eine Brotmahlzeit auf dem Berg. Und selbst die wartet genügsam im Rucksack bis man das grummeln im Magen merkt.

Let´s start the Season!
And De Hamit Session! Hier gibts Bilder vom letzten Mal. 




Fotos: Danane
Plakat: Danane